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<pre>Insgesamt gesehen hat Mainz zu Hause gegen die „Rothosen“ allerdings nur recht wenig zu jubeln. Nur drei Heimsiege (inklusive jenem in der Vorsaison) konnten die Rheinhessen in der Bundesliga gegen die HSV feiern.  <p> Bei jenem denkwürdigen 5:4-Erfolg steuerten die damals schon als Meister feststehenden Gäste zwischenzeitlich sogar auf ein kleines Debakel zu; noch sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde für die Hausherren ein vermeintlich stabiler 4:2-Vorsprung vermerkt.  <p>  Dabei ist die Stärkung weniger auf die mit einiger Besorgnis verfolgten Auftritte der DFB-Auswahl zurückzuführen: <p> Auch in der verbesserten zweiten Halbzeit setzten am Ende die Breisgauer etwas entschlossener die letzten Kräfte frei; mit dem Lucky Punch in der 87. Spielminute hatte sich somit zweifellos die insgesamt bessere Truppe mit dem vollen Dreier belohnt. <p>  Die erfreuliche Momentaufnahme haben die Hoffenheimer schließlich auch dem Umstand zu verdanken, dass die Herausforderungen bislang stets überschaubar blieben; lediglich beim 2:2 gegen RB Leipzig bekamen es die 1899er gleich zum Saisonauftakt mit einer echten Hausnummer zu tun.  </pre>


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<pre>Auch das wieder straffer werdende Pensum verspricht der Überlegenheit der Hausherren einen beachtlichen Teil der Schärfe zu nehmen; schon zuletzt waren die Nachwehen des in Neapel gefeierten 3:1-Erfolges noch deutlich in der Commerzbank-Arena zu spüren gewesen.  <p> Während die Gastgeber drei ihrer jüngsten vier Spiele gewinnen konnten, gibt es von der Werkself sehr viel weniger Positives zu berichten — für die von Gladbach im Handstreich eingefahrenen neun Zähler hat die Mannschaft von Heiko Herrlich etwa das gesamte erste Saisonviertel gebraucht.  <p>  Auch wenn es schwer wird, den Mainzer Abwehrriegel zu knacken, ist dies Lewandowski & Co. schon zuzutrauen. Dazu kommt, dass die Mainzer derzeit ergebnismäßig schwächeln und seit fünf Liga-Spielen ohne Torerfolg sindâ€¦ <p> Nachdem sechs der letzten acht Pflichtspiele verloren gingen, hat sich der Sieg bei den Roten somit zunächst einmal nur die Würdigung als Eintagsfliege verdient — die möglicherweise schon Werder Bremen bei seinem anstehenden Gastspiel im Borussia-Park wieder zur Makulatur erklärt. <p>  In der ersten Halbzeit schoss er zunächst sein Bundesliga-Tor (mit seinem Ballkontakt im Spiel), holte den Elfmeter heraus, der zum 2:0 führte, sah die Gelbe Karte und musste kurz vor dem Pausenpfiff verletzungsbedingt ausgewechselt werden.  </pre> 


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<pre> Der am Wochenende von Christoph Kramer erlittene Außenband- und Kapselriss kommt einem Wink mit dem Zaunfall gleich, dass den Klub so manches quälende Problem auch ins neue Jahr begleiten wird: Glücklicherweise lässt sich so manches dieser Probleme aber auch aus eigener Kraft beheben.  <p> Seine nun erneut benötigten Qualitäten auf der Kurzstrecke hatte der Holländer unmittelbar zuvor als Interimstrainer bei den Bayern unter Beweis gestellt; als Lückenbüßer für den nach 29 Runden entlassenen Van Gaal hatte dieser die schwächelnden Münchner noch in die Champions League geführt.  <p>  Gegen Mainz könnte der Weg zum Tor ein wenig leichter werden, denn die Rheinhessen sind nicht gerade bekannt dafür, sich hinten rein zu stellen — zuhause schon einmal gar nicht. Die Fans können sich auf ein Spektakel gefasst machen, denn vor allem die letzten Duelle hatten es in sich. <p>  Die letzten fünf Auftritte der 96er hatten hingegen allesamt die Marke von 2,5 Treffern geknackt. <p>  „Frankfurt ist eine sehr gute Mannschaft, aber heute waren sie wohl nicht auf ihrem Top-Level. Deshalb ist es umso ärgerlicher. Wir müssen hier einfach 1:0 in Führung gehen“, trauerte auch SCF-Trainer Christian Streich einem möglichen Punktgewinn nach.  </pre>


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<pre> Zugunsten des Gäste-Coaches ist dabei freilich anzumerken, dass dieser nur zum Teil für die Wolfsburger Misere verantwortlich zu machen ist; bekanntlich hatte der Franzose den Staffelstab erst nach dem siebten Spieltag von dem unfreiwillig gegangenen Dieter Hecking übernommen.  <p> Zudem haben die „Bullen“ auch noch das „Dosen-Derby“ — das Europa League-Spiel gegen FC Salzburg — in den Beinen.   <p> Auch wir sind uns sicher, dass Nürnberg in der Ferne weiterhin sieglos bleibt und damit die Luft für Michael Köllner immer dünner werden dürfte âž” zu den Trainer-Entlassungs-Wetten <p>  Der Leistungsabfall der Bullen liegt zum einen an der mangelhaften Chancenerarbeitung, zum anderen an der zugleich unzureichenden Chancenverwertung der sowieso geringen Anzahl an Tormöglichkeiten.  <p> Dennoch bleibt natürlich offen, ob die Gäste die relativ lange Vorbereitung am Ende nicht sogar aus dem Rhythmus bringt; nicht von ungefähr tragen die Münchner gern im Brustton der Überzeugung vor, erst auf dem Höhepunkt der Englischen Wochen ihrer optimalen Betriebstemperatur nahe zu sein.  </pre>


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<pre> Dass der moralische Achtungserfolg in der Allianz Arena nicht auf ewig allein auf weiter Flur verblieb, ist dem mittlerweile auf Schalke eingeheimsten 1:1 zu danken. Im vierten Anlauf hat sich somit nun endlich auch die Werkself etwas Zählbares in einem Auswärtsspiel verschafft.  <p> Dazu gesellt sich noch der Umstand, dass die Mainzer von den letzten sechs Heimspielen gegen die Gladbacher Borussia nur ein einziges für sich entscheiden konnten. Im Januar 2016 gab es ein 1:0, ansonsten setzte es zwei Niederlagen und zwei Unentschieden.  <p>  Die späte Endorphin-Explosion hat allerdings etwas die Tatsache überdeckt, dass sich die Spieler in den vorangegangenen 90 Minuten nicht mit Ruhm bekleckern konnten; gegen die frühzeitig dezimierten Berlinen steuerten die Königsblauen vielmehr auf eine waschechte Enttäuschung zu. <p>  „Fußballerisch hat mir das gefallen. Letztlich haben wir die Partie mit den Standards entschieden. Insgesamt war das eines unserer besten Spiele, seit ich hier bin.“  <p> Sonntag, April 2017 um 17:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  </pre>


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